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aaron

Achtung dieses Interview ist von 1997.

 

Aaron: Ich freue mich euch kennenzulernen.

Frage: Wie gefällt's dir eigentlich, berühmt zu sein und in Zeitschriften abgebildtet zu werden?

Aaron: Ich find's komisch, weil ja kaum ein anderes Kind je in einer Zeitung oder Zeitschrift abgebildet wird. Aber trotzdem ist es toll!

Frage: Wenn du am Kiosk eine Zeitschrift siehst und du bist auf dem Titel. Wie findest du das?

Aaron: Am Anfang fand ich das total merkwürdig. Ich war schließlich noch nie auf einem Zeitschriftscover.

Frage: Hast du dich inzwischen darn gewöhnt?

Aaron: Ja.

Frage: Wie war es für dich, deinen Bruder Nick zum ersten Mal im Fernsehen oder in der Zeitung zu sehen?

Aaron: Ach, das war halt einfach mein Bruder Nick, keine große Sache.

Frage: Vor dem Hotel stehen jede Menge Girls, die kreischen, wenn du kommst oder gehst oder auch nur die Nase zur  Tür herausstreckst. Macht dir das Angst?

Aaron: Nein, Angst macht es mir nicht. Ich habe mich inzwischen einfach daran gewöhnt. Aber komisch ist es schon. Außerdem sind die Mädchen immer total nett!

Frage: Was machen sie denn?

Aaron: Die meisten wollen nur ein Autogramm oder so. Ganz normale Sachen. Manche haben auch ein kleines Geschenk für mich, Süßigkeiten oder so.

Frage: Hast du Zeit, dich mit ihnen zu unterhalten?

Aaron: Manchmal schon. Während ich in einem Hotel ein- oder ausgecheckt werde zum Beispiel. Dann rede ich gerne mit ihnen. Aber Biscuit (Aarons persönlicher Bodygard) ist immer dabei.

Frage: Du gehst nirgends ohne ihn hin?

Aaron: Doch. Manchmal schon.

Frage: Bist du in Amerika eigentlich auch so berühmt  wie hier?

Aaron: Nein. Noch nicht.

Frage: Wer wählt eigentlich deine Songs aus? Musst du singen, was dein Produzent aussucht?

Aaron: Ich kann jeden Fall mitreden, das ist ja klar. Die Vorauswahl trifft mein Producer Gary Carolla- er ist supernett und Keyboarder bei den BSB.

Frage: Gehst du eigentlich noch zur Schule?

Aaron: Naja, ich muss natürlich Unterricht bekommen, dass ist klar. Aber ich habe jetzt eine Privatlehrerin. Es ist dieselbe, die früher Nick unterrichtet hat. Sie kommt zu uns nach Hause.

Frage: Und auf Tour?

Bisher war ich ja nur in den Schulferien auf Tournee, das war also kein Problem. Keine Hausaufgaben im Hotelzimmer! Daheim bin ich jetzt jeden Tag im Studio und hab' bloß zwei Stunden Unterricht am Tag. Das reich auch!

Frage: Klasse.

Aaron: Ja, nicht wahr? (Er grinst) Wir versuchen, alle Fächer abzudecken.

Frage: Welches ist dein Lieblingsfach?

Aaron: Mathe!

Frage: Wie sieht eigentlich dein Tag zuhause aus?

Aaron: Vormittags ist Schule. Bis zehn oder so.

Frage: Und Nachmittag?

Aaron: Da habe ich frei. Ich geh schwimmen, klettern, fischen oder ich gehe ins Studio.

Frage:  Hast du eigentlich schon Musik gemacht, bevor du solo Erfolg hattst?

Aaron: Ja, ich war in einer Band. Wir haben Metall gespielt. Die Band hieß Dead End. Wir sind in Bibliotheken und Coffee- Shops aufgetretten.

Frage: Hast du ein Instrument gespielt oder gesungen?

Aaron: Gesungen.

Frage: Was für Stücke habt ihr gespielt?

Aaron: Unsere eigenen.

Frage: Du schreibst auch selber Stücke?

Aaron: Naja, aufgenommen habe ich noch keinen von meinen Songs, aber ich schreibe welche und singe sie dann. Live. Irgendwann möchte ich auch mal einen meiner Songs aufnehmen.

Frage: Hast du eigentlich noch freie Zeit? Nick jedenfalls wird keine Freizeit mehr haben, oder?

Aaron: Doch hat er. Jede Menge. Und ich auch.

Frage: Was macht ihr dann?

Aaron: Wir spielen. Ich hab jetzt zum Beispiel meine Playstation mitgebracht.

Frage: Hierher ins Hotel?

Aaron: Ja, klar

Frage: Was für spiele habt ihr?

Aaron: Final Fantasy 7. Eigentlich alle sieben Folgen. Und Mega Man. Die spiele hab ich natürlich auch mit.

Frage: Nimmst du die Playstation immer mit auf Tour?

Aaron: Ja, meistens schon. Der Nintendo ist immer dabei.

Frage:  Hast du im Hotel ein eigenes Zimmer, wo du bis zum Unfallen spieln kannst?

Aaron: Nein, normalerweise nicht. Ich teile mir ein Zimmer mit Nick, weil ich immer mit den BSB unterwegs bin.

Frage: Wer kriegt eigentlich das Geld, dass du mit deinen Hits verdienst?

Aaron: Ich jedenfalls nicht. Meine Mum.

Frage: Kauft sie dir alles, was du willst?

Aaron: Nein. Sie geht allerhöchstens mal mit mir shoppen.

Frage: Hast du auf der Deutschland- Tour mit den Backstreet Boys auch etwas von Deutschland gesehen?

Aaron: Nein, leider nicht. Bloß Flughäfen, Hotelzimmer, Bühnen. Im Tourbus hab ich oft geschlafen. Dabei sagen sie alle,dass es hier so schön sein soll!

Frage: Wo bist du sonst noch aufgetreten?

Aaron: In Östereich und in der Schweiz.

Frage: Angeblich sollst du dich bei deinem ersten Video- Dreh in eines der Mädchen, die mitspielten, verknallt haben. Stimmt das?

Aaron: Naja... (Aaron errötet) Jedenfalls habe ich noch keine Freundin, wenn ihr das meint.

Frage: Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Aaron: In Hawaii zu leben.

Frage: Warum?

Aaron: Weil es da wunderschön ist. Ich war schon mal da.

Frage: Und die anderen beiden Wünsche?

Aaron: Fliegen zu können. Und einmal auf den Mond zu stehen.

Frage: Wie hast du deinen Geburtstag letztes Jahr gefeiert?

Aaron: Wir sind zur Celebration Station gefahren. Da kann man toll feiern.

Frage: Warum hast du eigentlich angefangen Platten zu machen?

Aaron: Wegen Nick. Und weil ich einfach gern singe.

Frage: Wann hast du angefangen, zu singen?

Aaron: Mit sechs.

Frage: Du kannst auf Kommando radschlagen und bewegst dich auf der Bühne wie ein alter Hase. Wer übt mit dir die Showeinlagen, die du im Fotostudio und auf der Bühne zeigst?

Aaron: Keiner, das habe ich mir selbst beigebracht.

Frage: Willst du so berühmt werden wie dein Bruder Nick?

Aaron: Ja, auf jeden Fall, so berühmt wie er.

Frage: Aber berühmtsein kann doch auch ganz schön anstrengend sein...

Aaron: Nein, bisher noch nicht. Ich reise gerne, ich singe gerne!

Frage: Woher stammen deine beiden kleinen Narben, an der Lippe und auf dem Nasenrücken?

Aaron: Mich hat mal ein Hund gebissen, als ich noch ein Baby war. Daher stammt die Narbe an der Lippe. Und die zwischen den Augenbrauen, da bin ich auf einem Bott durch eine Luke gefallen. Da war ich acht, letztes Jahr. 

Frage: Wie ist es, von deiner Mum gemanaged zu werden? Sie muss dir ja manchmal unangenehme Sachen  vorschreiben.

Aaron: Ach, das geht. Das meiste, was sie sagt, ist echt okay. Manchmal will sie natürlich das ich mich hinlege und ausruhe oder so. Das kann ich nicht ausstehen.

Frage: Und was machst du dann? Feuerst du sie?

Aaron: Nein, Quatsch. Ich leg mich einfach hin und ruhe mich aus.

Frage: Wer sucht deine Klamotten aus?

Aaron: Das, was ich jetzt anhabe (ein T-Shirt vom VFB- Stuttgart), habe ich selber gekauft. Außerdem kriege ich gesponserte Sachen, und manchmal  gehe ich auch mit meiner Mum einkaufen.

Frage: Wie sieht dein Zimmer zu Hause in Tampa/Florida aus?

Aaron: Ich teile mir ein Zimmer mit Nick. Es ist eigentlich das Elternschlafzimmer und total groß. Wir haben es jetzt gerade komplett im Leopardenlook dekoriert.

Frage: Musst du Nick manchmal sagen, dass er aufräumen soll?

Aaron: Manchmal, aber wirklich nur selten. Eigentlich sind wir beide ziemlich ordentlich.

Frage: Wie weit bist du mit deinem ersten Album?

Aaron: Wir sind schon fast fertig. Wir haben schon Crush on you, Baby Girl, Please Don't go Girl, I'm Gonna Miss You Forever, Crazy Little Party Girl und I'll Be Yours aufgenommen.

Frage: Musst du die Texte auswendig lernen?

Aaron: Klar, weil ich ja live auftreten will.

Frage: Was wünscht du dir zu Weihnachten?

Aaron: Eine goldene Halskette. Mit einem Diamantenkreuz dran.

Frage: Warum das?

Aaron: Ich mag Kreuze. Und ich mag Diamanten.

Frage: Glaubst du an Gott?

Aaron: Ja

Frage: Gehst du in die Kirche?

Aaron: Ja, klar. Mittwochs und Samstags. Zusammen mit meiner Schwester Angel singe ich auch im Kirchenchor.

Frage: Weißt schon, was du Nick zu Weihnachten schenken wirst?

Aaron: Ich glaube, ich werde ihn einfach ganz fest in die Arme nehmen und drücken!

Frage: Du bist berühmt aber bist du auch Fan von jemanden?

Aaron: Klar, von Michael Jackson!

Frage: Hast du ihn schon mal getroffen?

Aaron: Nein, leider noch nie.

Frage: Wenn du ihn triffst, was wirst du ihn fragen?

Aaron: Ob ich ein Autogramm haben kann.

Frage: Ok das wars auch schon. Vielen Dank das du für uns Zeit hattest. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder.

Aaron: Das war kein Thema. Auf Wiedersehen!

 

 

 

 

 

 

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